Häufigkeit des Diabetes mellitus bei Hunden

Schätzungen der Häufigkeit des Diabetes mellitus bei Hunden und Katzen reichen von 1:100 bis 1:500 (Panciera et al. 1990).

Alle Hunde sind anfällig für Diabetes, die Krankheit tritt jedoch normalerweise bei Hunden mittleren Alters oder älteren Hunden auf. Bei nicht kastrierten Hündinnen wird eine erhöhte Inzidenz beobachtet.

Folgende Hunderassen scheinen ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus zu haben:

Keeshond, Pudel, Samojede, Dachshund, Alaskan Malamute, Zwergschnauzer, Chow-Chow, Beagle, Dobermannpinscher, Labrador-Rretiever, Puli, Golden Retriever, Zwergpinscher, Alter Englischer Schäferhund, Englischer Springerspaniel, Schipperke, Finnischer Spitz, West Highland White Terrier Cairn Terrier

Die Berichte könnten jedoch durch Störfaktoren, z. B. Beliebtheit einer Rasse, beeinflusst sein.

Für viele Rassen und Erkrankungen wurden noch keine Studien zur Bestimmung des Erbmechanismus oder der Häufigkeit der Erkrankung durchgeführt, oder diese Ergebnisse sind nicht schlüssig. In der oben stehenden Liste sind Rassen aufgeführt, bei denen unter Wissenschaftlern und Tierärzten Konsens herrscht, dass die Erkrankung bei dieser Rasse mit signifikanter Häufigkeit auftritt. Die Stammbaumanalyse hat jedoch eine offensichtliche genetische Disposition bei Keeshonden und Samojeden ergeben.

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